Von links nach rechts: Architekt Stefan Seifert, Architekt Johannes Wegmann, Michael Kuemmerle, Vorsitzender der Geschäftsführung des Wittelsbacher Ausgleichsfonds, die Ostallgäuer Landrätin Rita Maria Zinnecker, Seine Königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern, Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke, Thomas H. Althoff.

Grundsteinlegung für das Ameron Hotel Hohenschwangau

Einen schöneren Ort hätte sich Thomas H. Althoff für sein neues Hotel nicht aussuchen können. Immerhin ist es einer der prominentesten Orte Deutschlands schlechthin: zu Füßen der beiden Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau, von Wäldern umgeben, mit Blick auf den Alpsee. Heute war die Grundsteinlegung für das neue „Hotel Ameron Hohenschwangau“ in Anwesenheit seiner Königlichen Hoheit Herzog Franz von Bayern.

„Einen Neubau an einen historischen Platz zu stellen ist eine Gratwanderung“, sagte Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke bei seiner Ansprache. „Groß war die Sorge der Gemeinde“, so Rinke weiter. Doch es gäbe einen Garant, dass es ein Erfolg wird und das sei die Königliche Familie, Michael Kuemmerle, Vorsitzender der Geschäftsführung des Wittelsbacher Ausgleichsfonds sowie die Althoff Gruppe. Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern soll das neue Hotel der Althoff Gruppe entstehen und sich unter Verwendung von hochwertigen und natürlichen Materialien in das über 100 Jahre alte Gebäudeensemble um die Traditionshäuser Alpenrose, Jägerhaus und das Schlosshotel Lisl in ein einheitliches und nachhaltiges Hotelkonzept integrieren.

137 Zimmer, ein SPA- sowie Tagungsbereich sollen die Gäste zu einer Verweildauer ab zwei Tage und länger animieren. Michael Kuemmerle, Vorsitzender der Geschäftsführung des Wittelsbacher Ausgleichsfonds, sieht das Projekt als neuen Wachstumsmotor für die Tourismuswirtschaft in der Region an. „Neben dem Museum der Bayerischen Könige, hat das Haus Wittelsbach nun noch einen weiteren Baustein für den Tourismus gelegt“, so Kuemmerle. Um das große Bauprojekt realisieren zu können, wurde die Neuschwansteinstraße verlegt, und das „Thomahaus“, das direkt neben dem Hotel Lisl lag sowie der ehemalige Kiosk „Galeria“ abgebrochen.

Weitere Sanierungsmaßnahmen der bestehenden Gebäude stehen noch bevor. Ziel ist es, alles in ein einheitliches und nachhaltiges Gesamtkonzept umzusetzen, dass das historische Ensemble als Ganzes im Blick hat. Dafür sind die Architekten Johannes Wegmann und Stefan Seifert zuständig. „Nichtsdestotrotz wäre das alles nicht möglich gewesen ohne die Zusammenarbeit der Behörden, der örtlichen Verwaltung des WAF und dem Planungsteam, das über den ganzen Zeitraum immer konstruktiv gearbeitet hat“, betont Michael Kuemmerle. Doch bis es soweit ist, „muss auch weiterhin eng zusammengearbeitet werden. Es gibt noch viel zu tun“, bemerkte Stefan Rinke. Das Hotel soll Anfang 2019 eröffnet werden.

Hören Sie hier ein kurzes Interview mit Michael Kuemmerle,
Vorsitzender der Geschäftsführung des Wittelsbacher Ausgleichsfonds:

Hören Sie hier ein kurzes Interview mit Thomas H. Althoff,
Gründer und Inhaber des gleichnamigen Hotelunternehmens:

INFO:

Die AMERON Hotel Collection steht für Vier-Sterne-Hotels mit besonderer Liebe zu Design, Kunst und Gourmetkonzepten. Die AMERON Hotels sind Teil der Althoff Hotel Collection mit Sitz in Köln und verfügen bereits über Häuser in Berlin, Köln, Bonn, Frankfurt, Euskirchen und im schweizerischen Luzern. 2014 wurde das AMERON Hotel Speicherstadt in Hamburg eröffnet, 2015 folgte das AMERON Hotel in Davos, 2017 wird ein weiteres Haus in München eröffnen. Die ALTHOFF Hotels betreiben neben der Marke AMERON die ALTHOFF Hotel Collection – eine einzigartige Liaison von Spitzenhotellerie und Qualitätsgastronomie. Zur Hotelgruppe zählen derzeit insgesamt 15 individuelle Hotels (sechs im Fünf-Sterne und neun im Vier-Sterne-Plus-Segment) in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien.

Text · Bild: Sabina Riegger

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