Dr. Roland Smuda geht in den Ruhestand

Facharzt für Innere Medizin

Als wir uns zum persönlichen Gespräch treffen, sind es noch vier Tage, die Dr. Roland Smuda vor sich hat, bevor er mit 67 Jahren höchstverdient in seinen Ruhestand geht. Seit Ende der Achtziger, seitdem er in Füssen praktiziert, hat Smuda rund 15.000 Patienten behandelt, was in etwa auch der Einwohnerzahl der Lechstadt entspricht. Sein Fachgebiet war immer die Innere Medizin, sein Leistungsspektrum reicht von der Darmkrebs-Vorsorge über Ultraschall bis zu Herz- und Gefäßdiagnostik oder der Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen.

„Ich war Internatsschüler in Hohenschwangau“, erinnert er sich. „Dort hab ich meine Schulzeit absolviert und als Sologitarrist in einer Band gespielt.“ Auch seine große Leidenschaft, das Cellospiel, hat er dort kennengelernt. Nach seinem Studium in München kam Roland Smuda Ende der Siebziger Jahre als Stabsarzt zur Bundeswehr. Nächste Stationen waren Krankenhäuser in Kehlheim und Lichtenfels. In dieser Zeit wuchs auch der Gedanke, sich als Arzt mit einer eigenen Praxis niederzulassen. Die Möglichkeit dazu bot sich dem gebürtigen Münchner dann mit der Übernahme der Praxis des Füssener Arztes Dr. Ott. „Mein Grundsatz war immer, ich gehe dahin, wo ich gebraucht werde. Aber mein Herz hat auch immer für Füssen geschlagen.“ So praktizierte Smuda von 1988 bis 2012 im Füssener Weidach, bevor er sich dem MVZ St. Vinzenz anschloss.

Ganz aufhören will Roland Smuda aber auch im Ruhestand nicht. „Ich werde künftig einige Patienten auf Reisen begleiten. Außerdem reisen meine Frau Inge und ich auch sehr gern, als nächstes Ziel steht eine Expedition in die Arktis auf dem Programm. Ich freue mich aber auch auf mehr Zeit mit meinen Enkeln und werde weiterhin musikalisch tätig sein, ob als Cello-Spieler oder im 1. Allgäuer Nichtsänger-Chor.“ Für Dr. Roland Smuda kommt nun Internist Dr. Stefan Heetel, der bereits als Oberarzt in der Klinik St. Vinzenz tätig ist und seine Sprechstundenzeiten in Füssen nun erhöhen wird.

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